Gesund wohnen - Allergien & Co

Gesund wohnen - Allergien & Co

Allergien sind mittlerweile schon eine Volkskrankheit geworden: Von Hausstaubmilben über Tierhaare und Pollen bis zu Schimmelpilzen. Solche Allergene schaden uns. Sie machen uns krank. Wusstest du, dass die Luft in der eigenen Wohnung oft deutlich schlechter sein kann als Draußen? Dieses Thema sollte man sehr ernst nehmen. Schließlich geht es um unsere Gesundheit. Wir erzählen dir in diesem Beitrag, wie du gesünder wohnen kannst.

Hilfe beim lästigen Hausstaub

Hausstaubmilben sind der zweithäufigste Auslöser für allergische Reaktionen. Ich selbst leide seit einigen Jahren unter dieser Allergie. Mittlerweile habe ich allerdings kaum noch Beschwerden wie nervige Niesanfälle. Mit ein paar einfachen Mitteln kannst auch du Milben den Kampf ansagen: Der erste Schritt ist der Kauf von milbendichten Kissen-, Decken- und Matrazenbezügen. Diese speziellen Bezüge kannst du in Sanitätshäusern oder von bestimmten Anbietern im Internet erwerben. Hinweis: Die meisten Krankenkassen übernehmen die Kosten für Encasing-Bezüge, bei Vorlage des Berichtes vom Hautarzt. Weiterhin solltest du dir geeignete Utensilien zum Putzen anschaffen: Ein Staubsauger mit HEPA-Filter verhindert, dass du unnötig viele Staubpartikel einatmest. Wische Staub immer mit einem feuchten Lappen weg. Regelmäßiges Putzen hilft - auch wenn es natürlich nerven kann ;) Außerdem solltest du jeden Morgen in deinem Schlafzimmer stoßlüften. Viele sind der Meinung, dass Teppich Gift für Hausstaubmilbenallergiker wären. Das ist allerdings nicht der Fall - im Gegenteil: Am Teppich bleiben die Milben haften, sodass du sie einfach wegsaugen kannst. Bei glatten Böden wie Laminat ist es hingegen so, dass der Haussaub herumgewirbelt wird und eine zusätzliche Belastung darstellen kann. 

Was tun gegen Tierhaare?

Die Nase läuft. Die Augen tränen. Die "Spuren", die ein Tier hinterlässt und auch der direkte Kontakt mit diesem Tier kann ein großes gesundheitliches Problem darstellen. Vorallem Katzen können Allergien auslösen. Auch Hunde und Meerschweinchen können eine "Bedrohung" sein: Bei Hunden ist die Rasse übrigens völlig egal. Im Prinzip tragen alle Hunde die gleichen Allergene bei sich - nur die Menge kann variieren. Am Besten verzichtest du natürlich auf ein Haustier, falls du allergische Reaktionen bei dir beobachtest. Im Falle, dass du doch mal in Kontakt mit Tieren gerätst, wasche dich und deine Kleidung. Du wohnst in einer Familie oder WG mit Hund/Katze etc.? Dann reinige in regelmäßigen Abständen Vorhänge, Teppiche und Polster.

Pollen in der Luft 

Im Winter können Pollen-Allergiker aufatmen ;) Zur Frühlingszeit beginnt dann wieder der lästige Heuschnupfen. Ein Dampfbad mit Kochsalzlösung kann die Beschwerden lindern. Hilfreich ist auch ein feuchter Waschlappen auf den Augen. Wasche gründlich deine Haare. In ihnen können sich abends noch Pollen befinden. 

Schimmel - Was nun?

Schimmel kann echt gefährlich werden. Unternehme unbedingt etwas dagegen: Topfpflanzen nur nach draußen stellen. Mehrmals am Tag lüften. Müll regelmäßig in den Tonnen entsorgen. Wäsche lieber im Keller trocken. Auch Luftfilter und Luftentfeuchter können Schimmel bekämpfen. Bei richtigem Schimmelbefall kann dann allerdings nur noch eine Sanierung vom Experten helfen.

Wir hoffen, dir helfen all diese Tipps. Gute Besserung und viel Erfolg beim gesunden Wohnen!